szmmctag

  • Die Mikow-Lumne zieht um

    Leider stellt Blog.de seine Plattform Mitte Dezember 2015 ein. Das ist sehr schade, denn es gibt wohl keinen vergleichbaren Anbieter mit einem zufriedenstellenden Preis/Leistungsangebot. Zwangsläufig muss die Mikow-Lumne nun umziehen.
    Ab sofort ist sie unter dem neuen Link zu finden:

    www.mikowlumne.wordpress.com

  • Keine Abschiebung der homosexuellen Ugander Kyabangi und Sekulima

    Uganda ist bekannt für seine homophobe Politik gegenüber sexuell anders ausgerichteten Menschen. Viele lesbische und schwule Menschen flüchten vor den Repressalien durch Staatsorgane und eigene Landsleute, die Homosexualität einfach nicht akzeptieren und tolerieren. Uganda ist für Homosexuelle eines der gefährlichsten Länder der Welt. Es erstaunt um so mehr, das Deutschland, ein sich immer wieder als tolerant bezeichnendes Land nun ausgerechnet zwei homosexuelle Menschen zurück nach Uganda abschieben will. Die lesbische Kyabangi lebte mit ihrer Lebensgefährtin in Kampala. Als die Beziehung bekannt wurde, tötete man die Frau Kyabangis. Nicht viel besser erging es dem schwulen Sekulima. Er wurde von seinen Arbeitgeber wegen seiner Homosexualität gekündigt, von Mitmenschen mit dem Messer bedroht und verjagt. Die Gefahren für die beiden werden schlichtweg fort geredet und die Aussagen über die Umstände die zu ihrer Flucht nach Deutschland führten, ignoriert bzw. als nicht klar genug definiert bewertet.
    Deutschland beruft sich bei seiner Entscheidung offensichtlich auf ein Urteil des europäischen Gerichtshofs von 2013. Demnach ist eine Kriminalisierung von Homosexualität kein Asylgrund und nur wer nachweislich behördlich diskriminiert wird und physischer, psychischer oder sexueller Gewalt ausgesetzt ist gilt als verfolgt.

    Solange es immer noch Menschen in der Welt gibt, die nicht begreifen, das eine homosexuelle Lebensweise nur eine weitere Form von Lebensart und keine Krankheit ist und das von ihr keinerlei Gefahr für andere Menschen ausgeht und niemand sich seine Sexualität frei und selbst aussuchen kann, solange muss der Kampf gegen Homophobie, für Akzeptanz und Toleranz und die Aufklärung der Menschen weiter geführt werden.

    Für das Bleiberecht der beiden ugandischen Menschen ist im Internet eine Petition eröffnet worden. Unterstützt diese Petition und helft den beiden Menschen, frei und ohne Angst vor ihren Mitmenschen leben zu können. Folgt einfach nachfolgendem Link:


  • 77 Gründe den Mund aufzumachen

    Homosexualität ist derzeit in 77 Ländern der Welt unter Strafe gestellt. In 7 Ländern werden Menschen wegen ihrer sexuellen Identität ermordet. Dieser Zustand ist in der heutigen Zeit unerträglich und in keinster Weise hinnehmbar. Es gibt mehr Arten der Liebe als die zwischen Mann und Frau und auch der letzte Mensch im hintersten Dorf dürfte inzwischen mitbekommen haben, das sich kein Mensch seine sexuelle Orientierung aussuchen konnte. Darum hat auch kein Mensch das Recht, Menschen die anders als heterosexuell orientiert sind in irgendeiner Weise zu diskriminieren, auszugrenzen oder verbal oder gar körperlich anzugreifen.
    Akzeptanz, Toleranz, Gleichheit ist das Recht eines jeden Menschen, kein Recht, das nur einige für sich beanspruchen dürfen.

    "Seventyseven - Love Is Love" - Besser kann man Gründe nicht aufzählen.

    Wenn Ihr dem Link folgt, kommt Ihr zum Kampagnensong:
    www.youtube.com/watch?v=f5kSMDTm9-A

  • Das bedingungslose Grundeinkommen

    Finnland will testen, was schon einige Länder getestet haben: Das bedingungslose Grundeinkommen. Auch in Deutschland ist schon viel darüber diskutiert worden. Auf den ersten Blick erscheint mir das eine gute Idee. Auf den zweiten aber kommen mir dann doch Zweifel, weil so viele Fragen ungeklärt sind. Ganz oben auf der Liste die Frage, wie soll das finanziert werden? Wie soll das „Projekt“ überhaupt ablaufen? Bekommt jeder deutsche Staatsbürger eine als Grundeinkommen festgelegte Summe X? Was passiert, wenn ich arbeiten gehe und mehr als das Grundeinkommen verdiene, gehe ich dann leer aus bzw. wird mir das Grundeinkommen auf mein Gehalt angerechnet und der Verdienst darüber hinaus ist dann mein eigener persönlicher Luxus? Wenn mir die Summe X zum Leben reicht, warum sollte ich dann noch arbeiten gehen? Welche Auswirkungen hat das dann auf die finanzielle Entwicklung des Landes? Ist das dann der vielgepriesene Schritt zum Kommunismus in dem es irgendwann kein Geld mehr gibt und ich einfach in ein Geschäft gehe und mir ein Brot abhole? Ist dann zwangsläufig auch mit dem Ende der Marktwirtschaft im herkömmlichen Sinne zu rechnen?
    Wenn der Test in Finnland ein positives Ergebnis bringt, ist Deutschland in der Lage, dieses für unser Land zu übernehmen und anzuwenden?
    Ein Grundeinkommen für alle ist ein schöner Gedanke, aber ich denke, wir sind noch Lichtjahre davon entfernt.

  • Ehe für Alle

    Nach Irland hat nun also auch das oberste Gericht in den USA eine positive Entscheidung zur Ehe für Alle gefällt. Dem müssen sich nun auch die verbliebenen dreizehn Staaten beugen in denen die gleichgeschlechtliche Ehe noch verboten war. Die Aufrechterhaltung des Verbots verstößt gegen die Verfassung der USA.
    Deutschland bleibt weiterhin untätig, obwohl der Druck für eine Öffnung der Ehe für Alle immer stärker wird. Falsche Ideologien, antiquierte religiöse Überzeugungen und angebliche Traditionen werden immer noch als Argumente gegen die gleichen Rechte für alle, die auch im deutschen Grundgesetz verankert sind angeführt.
    Der Gleichheitsgrundsatz wird dabei einfach unter den Tisch gekehrt. Doch die Ehe für Alle fällt unter diesen Gleichheitsgrundsatz. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Niemand darf wegen seines Geschlechts benachteiligt werden. Sätze aus dem Artikel 3 des deutschen Grundgesetzes.
    Die Öffnung der Ehe für Alle widerspricht also dem deutschen Grundgesetz.
    Man könnte den leichten Weg gehen, unkompliziert das Grundgesetz zum Anlass nehmen und unnötige Diskussionen vermeiden. Doch das tun viele Menschen in unserem Land nicht. Mit dem Kopf durch die Wand. Nein, in diesem Fall gegen die Wand. Eine falsch propagierende Lobby hinter sich meinen sie das Richtige und tun doch das Falsche: Sie diskriminieren Menschen, nicht Schwule, nicht Lesben, nicht Behinderte - Nein: Menschen.
    Ich kann nur immer wieder betonen: Stellt Euch vor, Ihr wärt nicht heterosexuell, sondern schwul oder lesbisch und konfrontiert Euch dann im stillen Kämmerlein mit euren eigenen Meinungen, euren Handlungen, euren Äußerungen den Menschen gegenüber die anders sind als ihr. Fragt Euch, wie euer Leben dann aussähe und wie Ihr Euch fühlen würdet. Wie wollt Ihr begegnet und wahr genommen werden?
    Hinterfragt eure Heteronormativität!

  • Das gruselige Fest in Yulin

    Manchmal frage ich mich, ob manche Menschen die Bezeichnung Mensch überhaupt verdienen. Da wird in China mitten in der heutigen Zeit ein Fest erfunden, bei dem Hunde- und Katzenfleisch gegessen wird und es gibt Leute, die in ihrer Eitelkeit und Dummheit annehmen, der Verzehr des Fleisches dieser Tiere ist gut für die Gesundheit der Männer.
    Die Tiere werden, falls sie überhaupt den Transport überleben, in enge Käfige gesperrt, schließlich grausam geschlachtet und aufgehangen, bevor sie weiter verarbeitet werden. Ich sah fassungslos auf die Bilder im Berliner Kurier und dachte nur, wie kann ein Mensch so etwas tun. Das Fest entstammt nicht einmal irgendwelchen zweifelhaften Traditionen, was nicht bedeutet, dieses Abschlachten von Lebewesen wäre damit entschuldbar. Mein Entsetzen darüber ist grenzenlos.

  • Dummheit ist therapierbar, Schwulsein nicht

    Der Katholische Ärzteverband will Schwule therapieren. Vielleicht helfen die religiösen, psychotherapeutischen und medizinisch-homöopathischen Möglichkeiten der Behandlung ja gegen die Dummheit, offenbar etwas was tatsächlich erworben werden kann. Homosexualität kann nicht erworben werden. Die ganzen Diskussionen über die Homo-Ehe, über Rechte von Schwulen und Lesben, über Kinderadoption und was sonst noch alles sind in der heutigen Zeit einfach nur grotesk und resultieren einzig aus der unfassbaren Arroganz einiger Menschen, sich und ihre Sexualität für das einzig Wahre zu halten und an die oberste Stelle allen Seins setzen wollen. Ich finde es traurig und inzwischen auch nervtötend, immer wieder Altes neu aufwärmen zu müssen, weil manche Menschen einfach nicht begreifen wollen.

  • Tom-Day

    Tom-Day ist mein neuer Blog. Tom Mikow privat sozusagen. Ich schreibe dort über mich, meinen Tag und alle Dinge, die mich so beschäftigen.
    Wer neugierig ist, braucht einfach nur dem Link zu folgen: http://tom-day.blog.de

  • Die Toleranz einer Weltstadt

    Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands. Beliebt bei den Touristen aus aller Welt und auch innerhalb unseres Landes ist der Zuzug nach Berlin ungebrochen. Berlin ist interessant, lebendig, immer neu und einfach anders...
    Das weiß auch der Senat und deshalb rühmt er die Stadt mit den genannten Attributen. Ganz vorn steht die Toleranz gegenüber den Minderheiten, Religionen und Völkern. So weit so gut.
    In zwei Tagen stimmt der Bundesrat über den Entschluss ab, die Homo-Ehe einzuführen. Acht Bundesländer bringen das Papier ein. Nur Berlin fehlt. Die Stadt, die mit am lautesten für die Lesben und Schwulen Partei ergreift, lässt die Community in solch einer wichtigen Sache allein. Dumm ist, dass der Koalitionsvertrag vorgibt, die Stimme zu enthalten wenn sich die Koalitionsparteien im Bundesrat nicht einig sind. Man darf raten welche Partei hier querschießt.
    Nun muss man sich fragen, ob die vielgepriesene Toleranz unserer Stadt von der Politik nur ein Wort ist.
    Ich finde Berlin darf sich in einer solchen Angelegenheit nicht einfach heraus halten. Es geht hier um Menschen deren Lebensführung sozial gefestigt und abgesichert werden muss. Am Ende steht immer der Mensch, ohne Wenn und Aber.

  • Vermächtnis einer starken Frau

    Am 13. Mai vor dreißig Jahren verlor Miltred Scheel den Kampf gegen den Krebs. Die ehemalige First-Lady Deutschlands erlag der Krankheit, gegen die sie ihr Leben lang kämpfte. Jeder kennt heute die Deutsche Krebshilfe deren Gründerin sie war. Unermüdlich sammelte sie Spendengelder über die Landesgrenzen hinaus und setzte die Vorsorgeuntersuchungen durch, die in den siebziger Jahren keine Selbstverständlichkeit waren. Mit Nachdruck engagierte sie sich für die erkrankten Menschen von der Vorsorge bis hin zur Paliativpflege, nutzte dafür auch ihre Position als Frau des Bundespräsidenten ohne ihn als Marionette ihrer Interessen erscheinen zu lassen. Auch wenn sie manchen Menschen mit ihrer unablässigen Jagd nach Geldern für Forschung, Unterstützung oder Pflege auf die Füße trat, das Ergebnis spricht für sich und nur das war es was für sie zählte: Weiter kommen. Diese starke Frau hatte die Vision, den Kampf gegen eine Krankheit zu gewinnen. Auch wenn sie ihren eigenen verlor ist es ihr mit ihrer Arbeit zu einem großen Teil zu verdanken, das sich Menschen nicht mit ihrer Krankheit isolieren aus Angst, ausgegrenzt zu werden oder krebskranke Kinder überhaupt eine Überlebenschance haben. Dinge, die in den Siebzigern Realität waren.
    Meine Hochachtung gilt dieser bewundernswerten Frau und es ist wichtig und fair ihr Vermächtnis am Leben zu erhalten damit man Leben erhalten und vielleicht irgendwann jede Art von Krebs geheilt werden kann.

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