szmmctag

  • Ein Tag in jedem Jahr

    Morgen ist dein Geburtstag. Wie in jedem Jahr denke ich schon Tage vorher nur an Dich. Sechs Jahre bist Du nun fort und ich kann nicht vergessen. Ein Film oder ein Lied reicht und ich fühle mich einsam und verlassen. Gedanken kreisen unaufhörlich in meinem Kopf bis er schmerzt und dein Bild verfolgt mich bis in die tiefe Nacht hinein. Im Traum sehe ich mich an deinem Grab stehen und rote Rosenblätter fallen aus meiner Hand auf deine Urne. 48 Jahre und Du musstest gehen. Noch immer bin ich unfähig zu begreifen. Blieb zurück. Fassungslos, sprachlos und in immer wiederkehrender Traurigkeit die mich einholt an diesem einen Tag in jedem Jahr.

  • Herzlichen Glückwunsch Jonny!

    22 Jahre alt wäre er heute geworden. Ein Leben lag vor ihm. Doch Jonny K. durfte es nicht leben. Onur U. verhinderte es und prügelte Jonny tot. Heute ist sein Geburtstag und seine Familie und seine Freunde gedenken Jonny mit aufsteigenden Luftballons, sinnbildlich mit positiven Gedanken. Es ist traurig, was mit Jonny geschah und doch ist es sein Tag, sein Geburtstag, denn er war auf dieser Welt und deshalb verdient er einen Gedanken von jedem Menschen.

  • Was den Engeln fehlt

    Der Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja unterstützt derzeit die Kampagne „Gepflegt in die Zukunft“. Er will damit den Respekt für die Menschen in den Pflegeberufen erhöhen und den Wert ihrer Arbeit in das Bewusstsein der Menschen rücken. Die Pflegerinnen und Pfleger leisten in der Betreuung der Senioren und Bedürftigen eine immens schwere Arbeit. Aktuell sind vierzig Prozent der zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze nicht besetzt, was zu Lasten der Pflegequalität und des Pflegepersonals geht. Doch die nicht besetzten Stellen sind nicht das einzige Problem in der Branche. Die Engel der Pflege kämpfen sich täglich durch mit immer kürzeren Modulzeiten und nicht angemessen honorierten Wegezeiten. Was den Engeln wirklich fehlt ist keine solche Kampagne sondern ausreichend Geld um gute Arbeit für die Pflegebedürftigen leisten zu können.

  • Augenwischerei

    Der Mindestlohn bringt den Arbeitnehmern zu Recht mehr Lohn in die Tüte, doch der höhere Lohn muss erwirtschaftet werden, was zwangsläufig nur mit Preiserhöhungen der Konsumgüter und Dienstleistungen zu bewerkstelligen ist. Das bedeutet, der Arbeitnehmer gibt das mehr verdiente Geld für die gleiche Menge Waren aus und hat dem Staat damit mehr Geld über die Umsatzsteuer und den Krankenkassen mehr Beiträge zum Verschwenden geschenkt. Wer wirklich glaubt, den Arbeitnehmer geht es mit dem Mindestlohn besser ist doch sehr naiv.

  • Die Folgen des Mindestlohns

    Unsere Bundesarbeitsministerin hat den Mindestlohn mit fast keinen Ausnahmen angekündigt. Gut gemacht Frau Nahles, leider vergaßen Sie aufzuklären, wie das finanziert werden wird. Ein kleines Unternehmen hat wegen eines beschlossenen Mindestlohns nicht mehr Umsatz, wird also Arbeitskräfte reduzieren müssen. Darüber hinaus steigen die Sozialabgaben zusätzlich und sind damit existenzbedrohend für die Kleinunternehmen. Alternativ kann man natürlich die Preise erhöhen, um den Lohn von 8,50 €/Std. zahlen zu können. Die Marktchancen gegenüber größerer Firmen, die sich das leisten können sind dann ganz sicher nicht rosig. Offenbar vergessen Sie wie hoch der Anteil der Klein- und Kleinstfirmen in Deutschland ist. Nicht jeder Unternehmer steckt sich seinen Profit in die eigene Tasche.

  • Der Gast im Roten Rathaus

    Klaus Wowereit als Regierender Bürgermeister von Berlin will es mal wieder wissen. Mit vielleicht guten Absichten tritt er erneut in einen Fettnapf der größer nicht sein könnte.
    Für ein friedliches Miteinander und Integrationsförderung beginnt heute die „Islamwoche Berlin 2014“. Im Roten Rathaus erwartet der Regierende allerdings ausgerechnet Dr. Mustafa Yoldas.
    Yoldas geriet ins Gerede, als die Internationale Humanitäre Hilfsorganisation, der er vorsaß 2010 verboten wurde weil sie Millionen an die rechtsradikale Hamas gespendet haben soll. Weiterhin ist er in der größten islamistischen Organisation Deutschlands aktiv, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird.. Ermittlungen wegen Spendenbetrug, Gründung einer krimineller Vereinigung und Steuerhinterziehung gab es auch noch. Lieber Herr Wowereit, passen Sie auf, wen Sie sich ins Rathaus holen. Auf solche Menschen wie Mustafa Yoldas können wir verzichten und es sind unsere Steuergelder die Sie für unerwünschte Gäste ausgeben.

  • Der Tag des Glücks

    Heute ist der 20. März, der Tag, der im Juni 2012 durch die Vereinten Nationen zum Tag des Glücks erklärt wurde. Hintergrund ist das Streben nach Glück als individuelles Freiheitsrecht, das auch in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten verankert wurde und als höchstes Ziel für das Wohlbefinden des Menschen seine Bedeutung hat. Jeder Mensch muss sich natürlich selbst fragen, welches Gewicht das Glück für einen hat. Für mich kann ich sagen, das erstrebenswerte Glück ist meine absolute innere Zufriedenheit. Sie beinhaltet alle Bereiche meines Lebens und wenn ich nicht permanent an das Glück denken muss, habe ich es ganz sicher gefunden.

  • Justus Pfaue ist tot

    Am vergangenen Wochenende ist der bekannte Drehbuchautor Justus Pfaue im Alter von 71 Jahren gestorben. Er war es, der uns Serien wie Timm Thaler, Patrick Pacard oder Anna auf den Bildschirm brachte. Er machte uns bekannt mit Jack Holborn und Silas, verzauberte uns mit Merlin. Mit Wehmut dachte ich an die Zeit zurück, da ich als Kind mit Timm Thaler auf der Reise war, sein Lachen zurückzufordern, das er bei einer Wette verloren hatte, an die Abenteuer, die ich mit Silas erlebte, wie ich wie Anna beim Vortanzen bei Madame Kralowa mit ihr fieberte oder Mäuschen spielen durfte bei den Wicherts von nebenan. Mit dem Tod von Justus Pfaue ist im Fernsehen eine Lücke entstanden, die nur sehr schwer wieder zu schließen sein wird.

  • Das Schicksal der Frau Schickedanz

    Die Erbin des ehemaligen Quelle-Konzerns Madeleine Schickedanz versucht seit gestern ihre 1,9 Milliarden Euro wieder zurückzubekommen, die sie 2009 durch windige Geschäftsversprechen, falsche Berater und der daraus resultierten Pleite des Arcandor-Konzerns einbüßte. Ich weiß nicht genau, ob man mit Frau Schickedanz wirklich Mitleid haben muss. Letztendlich war die Ursache für ihren finanziellen Ruin schlicht und einfach Gier. Statt sich mit einem „Ausreichend“ zufrieden zu geben, musste es ein „Immer mehr“ sein. Nun muss die arme Frau beim Discounter einkaufen. Hat sie auch nur einen Gedanken verwendet, wo die ehemaligen Angestellten einkaufen? Viele sind einfach arbeitslos geworden, müssen eine Woche von dem Geld leben, das sie früher für einen Besuch beim Frisör ausgab. Sicher ist es schwer, sich umorientieren zu müssen, aber das musste jeder einzelne ehemalige Angestellte von Arcandor auch lernen und die können nichts wieder einklagen. Trotzdem wünsche ich ihr natürlich, dass die schuldigen Falschberater zur Verantwortung gezogen werden, denn sie machen ihre windigen Geschäftsleute auch mit den Kleinanlegern und werden auch vor den nächsten Arbeitsplätzen nicht Halt machen. Das Motiv hier natürlich auch reine Geldgier ohne Rücksicht auf Verluste.

  • Frischer Wind für Dänemark

    Frech und witzig moderierte Barbara Schöneberger den diesjährigen ESC-Vorentscheid. Acht Interpreten stellten sich dem Wettbewerb mit jeweils zwei Songs. Von Anfang hatte ich meine Favoriten mit der Münchener Sängerin MarieMarie, Oceana und der Wild-Card-Gewinnerband Elaiza gefunden. Letzterer wünschte ich im Laufe der Darbietungen dann aber doch den Endsieg. Beunruhigt war ich etwas, als tatsächlich die Band Unheilig ins Finale kam, deren Songs sich für mich eben alles wie eins anhören. Doch das Publikum und die Zuschauer an den Bildschirmen wählten den frischen Wind für Dänemark: die Band Elaiza. Drei Mädchen, jung, sympathisch, aufgeweckt und mit tollen Songs. Ich denke mit Elaiza haben wir die beste Chance in Kopenhagen einen sehr guten vorderen Platz zu belegen, wenn nicht sogar zu gewinnen.

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