szmmctag

  • Homo-Heiler?

    Offenbar gibt es immer noch dumme Menschen auf der Welt, die Homosexualität für eine Krankheit halten und daran glauben, man könne einen homosexuellen Menschen zu einem Heterosexuellen umpolen. Gefährlich wird es, wenn sektenähnliche Gemeinschaften zum Halali für die Umwandlung von Schwulen und Lesben blasen. Ursprung ist wie vieles in unserem Land wieder einmal Amerika, wo sogenannte Reorientierungstherapien angeboten werden. Erfolgreich können solche Therapien ganz sicher nicht sein. Eine sexuelle Veranlagung ist nun einmal unabänderlich. Wer sich dennoch auf solche ominösen „Seelsorge-Programme“ einlässt verfällt nicht selten in tiefe Depressionen die im schlimmsten Falle bis zum Selbstmord führen können.
    Organisationen wie die Lukas-Gemeinde oder Wüstenstrom propagieren selbstherrlich ihre Ansicht gelebte Homosexualität sei Sünde. Was hier allerdings wirklich Sünde ist, ist die Arroganz und Anmaßung dieser Menschen über die Lebensführung anderer Menschen zu urteilen.
    Offen bleibt die Frage wer wirklich geheilt werden muss.

  • Warum eine Diätenerhöhung Diebstahl am Volk ist

    Schnell. Schneller. Am Schnellsten. Dieses Mal haben sich unsere Politiker selbst übertroffen. Nur drei Tage nach der Wahl gönnen sich Merkel & Co. mehr Geld. Geld, das der deutsche Arbeitende erst verdienen, dann versteuern muss. Aus der Versteuerung bezahlt der Staat im Namen des Volkes die Politiker. Doch die erhöhten Diätengelder fehlen dem Bürger, denn wenn die Staatsgelder nicht reichen – und das tun sie nie, weil an irgendeiner Stelle immer Geld fehlt – werden Steuern erhöht, mehr oder weniger offensichtlich. Geschenke macht ein Staat nicht. Er lässt sich alles bezahlen. Doch mehr Steuern bedeuten weniger Geld in der Haushaltskasse und das wiederum weniger Konsum in dessen Folge die Mehrwertsteuereinnahmen schrumpfen. Darum ist eine Diätenerhöhung Diebstahl am Volk und der Steuerzahler hat letztendlich seinen eigenen Ausbeuter gewählt.

  • O Gott! Schwule im Vatikan!

    Eine ARD-Reportage hat es enthüllt. Im Vatikan gibt es Schwule. Wie neu ist das denn? Es gibt nicht wirklich noch Menschen in unserem Land, die glauben, Callboys bei den Priestern seien Ausnahmen, oder?!
    Homosexualität in Kirchenkreisen ist in meinen Augen nichts Verwerfliches, nur sollte die Kirche auch dazu stehen und sie nicht permanent bestreiten. Unsere Welt ist aufgeklärt genug und sollte in der Lage sein damit umgehen zu können.
    Das Perfide allerdings ist der Missbrauch von Minderjährigen und Schutzbefohlenen innerhalb der Kirche in Tausenden Fällen und ich glaube, dass ist der eigentliche Grund der permanenten Verleumdung.

  • Wie man Europa vereinen kann

    Conchita Wurst hat es allen gezeigt. Es ist egal wer oder was man ist. Besser kann man den Begriff Toleranz nicht repräsentieren. Der verdiente Sieg beim ESC ist das I-Tüpfelchen auf dem Konsens Talent und Mut zum Anderssein. Bei ihr stimmt das Gesamtpaket inclusive oder gerade wegen ihrer Ungewöhnlichkeit. Man muss sie lieben. Egal ob man schwul, lesbisch, hetero oder Transgender ist. Conchita hat Europa vereint.

  • Das Vermächtnis des Dr. Tod

    Kaum ein Mensch ist so umstritten in aller Munde wie Gunter von Hagen mit seinem Lebenswerk. Die Körperwelten-Ausstellungen in aller Welt allerdings sprechen für ihn. Auch ich habe eine seiner Ausstellungen besucht und fand sie recht interessant und keineswegs abstoßend. Ob man die Ausstellung gut findet oder nicht muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke nicht, das es geschmacklos ist, tote Körper zu plastinieren, sofern seine Eigentümer zu Lebzeiten damit einverstanden waren.
    Nun hat Dr. Tod sein Vermächtnis bekannt gegeben. Er selbst wolle ausgestellt werden und seine Frau soll dieses nach seinem Ableben in die Wege leiten. Passenderweise will er in seinem neu entstehenden Museum unter dem Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz aufgestellt werden.
    Besser kann er für sein Unternehmen wirklich keine steigenden Umsätze im Voraus planen. Denn in den bisherigen Ausstellungen sahen die Besucher „nur“ anonyme Plastinatskörper. Mit Gunter von Hagen erhält erstmals ein Plastinat ein Gesicht und die Möglichkeit der Vorher-Nachherbetrachtung wird zwangsläufig die Besucherzahlen in die Höhe treiben und damit die Kasse der Witwe klingeln lassen. Auch hier werden sich die Pro- und Kontrameinungen sicher den Weg in die Öffentlichkeit bahnen und auch dabei wird jeder für sich selbst entscheiden müssen, ob die Grenze der Ethik für ihn überschritten worden ist.

  • Ein sinnvolles Verbot

    Die EU-Parlamentarier haben endlich auch einmal ein sinnvolles Verbot ins Auge gefasst: Das Verbot der Plastiktüte. Vorerst die dünnen Einmaltüten, die immerhin 90% der gesamten Plastiktüten ausmachen. Damit sollen unter anderem die riesigen Plastikmüllteppiche auf den Meeren reduziert werden, die eine Gefahr für die Vögel, Wale und Delfine sind weil sie sich in ihnen verfangen oder sie aber mit Futter verwechseln und dadurch qualvoll verenden.
    Jeder Deutsche benutzt jährlich 64 Plastiktüten und auch wenn der EU-Durchschnitt bei 198 Tüten liegt ist das keine zufrieden stellende Zahl. Zu oft verlangen wir als Kunden im Geschäft eine Tüte für Dinge, die man eigentlich auch ohne eine solche nach Hause schaffen kann. Ein Blick nach Irland beweist, das es auch anders geht. Hier regelte der Preis von 44 Cent pro Tüte die Nachfrage und senkte den Verbrauch von 198 auf stolze 18 Stück pro Einwohner.
    Wir sollten uns der Umwelt wegen fragen, ob wir wirklich immer und überall alles in Plastiktüten verstauen müssen oder ob es öfter nicht auch ohne sie geht. Notfalls muss auch in Deutschland die Nachfrage über den Preis geregelt werden, denn Plastik hat eine geschätzte Verrottungsdauer von 450 Jahren. Ich selbst habe für meine Einkäufe neben meinem Rucksack auch immer Stoffbeutel dabei und versuche so weitestgehend auf Plastiktüten zu verzichten.

  • Danke für die Überraschung

    Wie jeden Morgen habe ich auch heute den Berliner Kurier gelesen. Auch wenn ich an solche Dinge nicht glaube, lese ich dabei manchmal auch das Horoskop. Heute versprach die Astrologin Anastacia Kaminsky mir als Löwe-Geborenen schöne Überraschungen, auf die ich gespannt sein dürfte und riet mir auch, nicht zu vergessen mich zu bedanken.

    Ich hatte das Horoskop längst über den Tag vergessen als der Postbote kam und mir ein Einschreiben brachte. Die Sendung enthielt eine Vorladung zur Anhörung ins Arbeitsgericht in der ich mich als Arbeitgeber für die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses wegen Diebstahl und Betrug rechtfertigen muss.

    Liebe Frau Kaminsky, ich hoffe, es war ein schlechter Scherz von Ihnen, mich für diese unerwartete Überraschung allen Ernstes noch bedanken zu sollen ...

  • Ein Tag in jedem Jahr

    Morgen ist dein Geburtstag. Wie in jedem Jahr denke ich schon Tage vorher nur an Dich. Sechs Jahre bist Du nun fort und ich kann nicht vergessen. Ein Film oder ein Lied reicht und ich fühle mich einsam und verlassen. Gedanken kreisen unaufhörlich in meinem Kopf bis er schmerzt und dein Bild verfolgt mich bis in die tiefe Nacht hinein. Im Traum sehe ich mich an deinem Grab stehen und rote Rosenblätter fallen aus meiner Hand auf deine Urne. 48 Jahre und Du musstest gehen. Noch immer bin ich unfähig zu begreifen. Blieb zurück. Fassungslos, sprachlos und in immer wiederkehrender Traurigkeit die mich einholt an diesem einen Tag in jedem Jahr.

  • Herzlichen Glückwunsch Jonny!

    22 Jahre alt wäre er heute geworden. Ein Leben lag vor ihm. Doch Jonny K. durfte es nicht leben. Onur U. verhinderte es und prügelte Jonny tot. Heute ist sein Geburtstag und seine Familie und seine Freunde gedenken Jonny mit aufsteigenden Luftballons, sinnbildlich mit positiven Gedanken. Es ist traurig, was mit Jonny geschah und doch ist es sein Tag, sein Geburtstag, denn er war auf dieser Welt und deshalb verdient er einen Gedanken von jedem Menschen.

  • Was den Engeln fehlt

    Der Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja unterstützt derzeit die Kampagne „Gepflegt in die Zukunft“. Er will damit den Respekt für die Menschen in den Pflegeberufen erhöhen und den Wert ihrer Arbeit in das Bewusstsein der Menschen rücken. Die Pflegerinnen und Pfleger leisten in der Betreuung der Senioren und Bedürftigen eine immens schwere Arbeit. Aktuell sind vierzig Prozent der zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze nicht besetzt, was zu Lasten der Pflegequalität und des Pflegepersonals geht. Doch die nicht besetzten Stellen sind nicht das einzige Problem in der Branche. Die Engel der Pflege kämpfen sich täglich durch mit immer kürzeren Modulzeiten und nicht angemessen honorierten Wegezeiten. Was den Engeln wirklich fehlt ist keine solche Kampagne sondern ausreichend Geld um gute Arbeit für die Pflegebedürftigen leisten zu können.

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